VEbTiL wird 40

Der Verein wurde am 19. März 1981 zur Verhinderung illegaler Tierimporte gegründet und ist heute vor allem im Arten- und Biotopschutz aktiv.
Seit 40 Jahren beobachten wir nun den Verlust der Biodiversität und der Flächenverbrauch im Ländle liegt auch 2019 noch bei unglaublichen 45.000 Quadratmeter pro Tag! Und es ist kein „Ende im Gelände“ in Sicht…
Unsere Mitglieder*innen und Unterstützer*innen sehen diesen Entwicklungen aber nicht nur untätig zu, sondern engagieren sich in Gremien, Projekten und auch in regelmäßigen Saturdays-for-future Aktionen für den Erhalt der vereinzelt noch vorhandenen Vielfalt der Flora und Fauna. Damit schaffen wir auf vereinseigenen und gepachteten Flächen neue Lebensräume und Refugien für seltene Arten, für eine vielfältige Mitwelt und für eine lebenswerte Zukunft.
In diesem Sinne wollen wir auch in den kommenden Jahren die Lage weiter mit wachen Augen beobachten, uns einmischen und nicht nur ein Apfelbäumchen pflanzen, sondern noch viele Äpfel, Birnen, Kirschen, Zwetschgen, Mirabellen und Quitten.

11 Kommunale Biodiversitätsforderungen

24. Februar 2021, 19 – 20:30 Uhr, online

Die Gemeinderatfraktionen sind eingeladen, in einem Online-Format öffentlich Stellung zu den 11 Forderungen von 11 Naturschutz- und Umweltverbände zum Thema Biodiversität in Tübingen zu beziehen.
Der Link zur Veranstaltung wird ab dem 23. Februar auf der Seite des Vereins Umweltzentrum-Tübingen e.V. veröffentlicht.
Ablauf der Veranstaltung:
Zu Anfang werden die Forderungen kurz vorgestellt und dann dürfen die Gemeinderät*innen/Stadträt*innen Stellung nehmen. Im Anschluss daran haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit,(Rück-)fragen zu stellen.

Presse-26-02-2021
20210211_11-Kommunale_BioDiv_Forderungen

Naturgemäßes Obstbaumschnitt-Seminar 2021 – ABGESAGT !!!

Auf Grund der allgemeinen Situation der Corona-Pandemie müssen wir – schweren Herzens – das Obstbaumschnitt-Seminar absagen. Sicher ist sicher! Wir bitten um Ihr/Euer Verständnis.

Die Grundlagen zum selbstständigen Schneiden von jungen und alten Obstbäumen wird unter professioneller Anleitung von Dipl.-Ing. agr. Michael Grolm in seinem „Naturgemäßen Obstbaumschnitt-Seminar“ (http://www.obstbaumschnittschule.de/) vermittelt.

Das 2 1/2-tägige Seminar wird vom Fr. 12. Februar – So. 14. Februar 2021 stattfinden. Am Freitag Nachmittag, 14.00 – 16.00 Uhr reden wir (bzw. Micha redet vor allem) erst mal über die Grundlagen/Theorie des Obstbaumschnittes (Wuchsgesetze etc.). Am Samstag und Sonntag schneiden alle Teilnehmer selber Bäume. Am Samstag Jungbäume, am Sonntag Altbäume.

Um effektiv arbeiten zu können, muss die Teilnehmerzahl begrenzt werden. Unkostenbeitrag: 150 € (Ermäßigt: 100 €), bitte in Bar zum Kurs mitbringen.

Theorie und Praxis finden in Tübingen statt. Genaueres nach der Anmeldung. Ein Manuskript wird ausgegeben, muss allerdings separat erworben werden.

Übrigens, auch wer schon mal bei dem Seminar mitgemacht hat – es lohnt sich trotzdem nochmal das alte Wissen aufzufrischen – oft genug steht man dann ja doch unschlüssig vor dem Baum und überlegt, wie genau das jetzt nochmal war.

Natürlich arbeiten wir an einem Konzept, dass das Seminar auch Corona konform durchgeführt werden kann.

 

Übersicht:

Wann: 12.02.2021, 14 – 16 Uhr, 13. & 14.02.2021 ganztägig

 

Ort: Tübingen und evtl. nähere Umgebung

Unterkunft/Verpflegung: ist nicht im Preis enthalten und jeder muss sich selber drum kümmern

Unkostenbeitrag: 150 € (Ermäßigt: 100 €), bitte in Bar zum Kurs mitbringen (Es werden gerne Quittungen und Teilnahmebescheinigungen ausgestellt, aber keine Rechnungen.), Manuskript kann zusätzlich bei Herr Grolm erworben werden.

Anmeldungen bitte ausschließlich an: NinaPietsch@mail.de

Schwärzloch – fiat lux

Am Samstag, dem 17.Okt.2020, haben viele Helfer unter der Stromtrasse Gehölze entfernt, damit wieder mehr Licht auf den Boden fällt. Seltene Pflanzen und Baumarten wie die Elsbeere (Sorbus torminalis) werden so gefördert.

Nach dem Einsatz und vorher (zum Wechsel bitte Mauszeiger über das Bild bewegen)

Reprint: Lucas – Die Kernobstsorten Württembergs

Eduard Lucas, einer der bedeutendsten deutschen Pomologen seiner Zeit, gab 1854 eine Monografie über „Die Kernobstsorten Württembergs“ heraus. Das Buch enthält eine systematische Aufzählung der wichtigsten allgemein und regional verbreiteten Kernobstsorten in Württemberg. Zudem enthält es von den meisten Sorten (knappe) Beschreibungen, Angaben zur Verbreitung der Sorten, Synonyme und häufig auch zur Verwendung der Sorten.

Das Buch wurde nur in ziemlich kleiner Auflage hergestellt und ist heute nur noch selten im Handel zu finden. Die meisten Exemplare wurden durch Gebrauch „zerlesen“ oder liegen in Bibliotheken fest.

Für Pomologen, Obstbauer, Natur- und Denkmalschützer, Gärtner, Garten- und Landschaftsarchitekten, u.a. ist das Werk eine bis heute unverzichtbare Quelle. Viele der darin erwähnten Sorten sind nicht nur für Württemberg von Bedeutung sondern weit darüber hinaus. Insbesondere bei (Most-)Birnbäumen finden sich noch heute Bäume die aus der Zeit von Lucas stammen.

Dank des Vereins zur Erhaltung bedrohter Tierarten und ihrer Lebensräume e.V. (VEbTiL) in Tübingen steht das Buch nun wieder als qualitativ hochwertiger Reprint zur Verfügung.

Der Bezug ist direkt beim Verlag Fines Mundi in Saarbrücken (www.fines-mundi.de) zum Preis von 44 Euro zzgl. Versandkosten möglich.

Gesucht: Alte Tübinger Birnensorten

Wer hat Hinweise zu folgenden, früher um Tübingen vorkommenden alten Birnensorten?

  • Brändlerbirne – Herrenberg?
  • Cyderbirn
  • Entenschnabel – Kreßbach?
  • Lederbirne (Große badische Mostbirn)
  • Marie Louise
  • Normännische rote Herbstbutterbirne (Roter normännischer Isambert)
  • Schellesbirn (Zehnschillingsbirn)
  • Schnabelbirne (Kleine Blanquette)
  • Weilerbirn

Wir sind für jeden Hinweis dankbar!

Der Handschuhbeutel

Heute haben wir erfolgreich die alljährliche Inventur des Vebtil-Handschuhbeutels vorgenommen: 17 Links, 2 Rechts (beide kaputt) – es besteht also Handlungsbedarf. 🙂

In der restlichen Zeit haben wir tatkräftig unser Grundstück auf der Bühne in Hirschau weiter entbuscht und gepflegt: Aus einer der zugewachsenen Terassen ist nun ein offener Quittenhain geworden.

Weiter Bilder gibt es in der Vollansicht des Artikels: Weiterlesen