Naturgemäßes Obstbaumschnitt-Seminar mit Michael Grolm, 2019

Um regelmäßig im Herbst leckere Sachen aus unseren heimischen Äpfeln, Birnen, Zwetschgen etc. machen zu können, müssen wir uns um die Bäume kümmern. Wie genau man sich sowohl um junge als auch alte Obstbäume kümmert, erklärt Dipl.-Agr. ing. Michael Grolm in seinem “Naturgemäßen Obstbaumschnitt-Seminar” (http://www.obstbaumschnittschule.de/), organisiert vom Verein zur Erhaltung bedrohter Tierarten und ihrer Lebensräume e.V. Tübingen (kurz VEbTiL).

Das 2 1/2-tägige Seminar wird vom Fr. 15. Februar – So. 17. Februar 2019 stattfinden.

Am Freitag (ab 14 Uhr) reden wir (bzw. Micha redet vor allem) erst mal über die Grundlagen/Theorie des Obstbaumschnittes (Wuchsgesetze etc.). Am Samstag und Sonntag schneiden alle Teilnehmer selber die Bäume. Am Samstag Jungbäume, am Sonntag Altbäume.

Wenn vorhanden, können folgende Sachen mitgebracht werden: Gartenschere, Baumsäge. Es ist aber nicht zwingend nötig eigenes Werkzeug mitzubringen – es ist ausreichend Werkzeug vorhanden.

Bitte, bitte, bitte gaaanz warm anziehen (Sa./So.), zuviel geht fast nicht und ausziehen geht immer – bedenkt, dass man letztlich viel draußen in der Kälte rumsteht und sich eher wenig bewegt. Da wird es einem schon schnell mal kalt.
(Für die besonders kalten Eisklötze die sich da Füße nennen kann ich die Merino-Wollsocken von Pfanner wärmstens empfehlen ).

Vesper am besten selber mitbringen. Läden sind eher weiter weg.

Um effektiv arbeiten zu können, muss die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt werden. Unkostenbeitrag: 150 € (Ermäßigt: 100 €).
(Und wer meint, das sei viel Geld – der gleich Kurs kostet sonst 250 € + Mwst!!!)

Theorie und Praxis finden in Tübingen statt. Genaueres nach der Anmeldung.

Übrigens, auch wer schon mal bei dem Seminar mitgemacht hat – es lohnt sich trotzdem nochmal das alte Wissen aufzufrischen – oft genug steht man dann ja doch unschlüssig vor dem Baum und überlegt, wie genau das jetzt nochmal war

Anmeldungen bitte ausschließlich an: NinaPietsch@mail.de

Reprint: Lucas – Die Kernobstsorten Württembergs

Eduard Lucas, einer der bedeutendsten deutschen Pomologen seiner Zeit, gab 1854 eine Monografie über „Die Kernobstsorten Württembergs“ heraus. Das Buch enthält eine systematische Aufzählung der wichtigsten allgemein und regional verbreiteten Kernobstsorten in Württemberg. Zudem enthält es von den meisten Sorten (knappe) Beschreibungen, Angaben zur Verbreitung der Sorten, Synonyme und häufig auch zur Verwendung der Sorten.

Das Buch wurde nur in ziemlich kleiner Auflage hergestellt und ist heute nur noch selten im Handel zu finden. Die meisten Exemplare wurden durch Gebrauch „zerlesen“ oder liegen in Bibliotheken fest.

Für Pomologen, Obstbauer, Natur- und Denkmalschützer, Gärtner, Garten- und Landschaftsarchitekten, u.a. ist das Werk eine bis heute unverzichtbare Quelle. Viele der darin erwähnten Sorten sind nicht nur für Württemberg von Bedeutung sondern weit darüber hinaus. Insbesondere bei (Most-)Birnbäumen finden sich noch heute Bäume die aus der Zeit von Lucas stammen.

Dank des Vereins zur Erhaltung bedrohter Tierarten und ihrer Lebensräume e.V. (VEbTiL) in Tübingen steht das Buch nun wieder als qualitativ hochwertiger Reprint zur Verfügung.

Der Bezug ist direkt beim Verlag Fines Mundi in Saarbrücken (www.fines-mundi.de) zum Preis von 44 Euro zzgl. Versandkosten möglich.

Gesucht: Alte Tübinger Birnensorten

Wer hat Hinweise zu folgenden, früher um Tübingen vorkommenden alten Birnensorten?

  • Brändlerbirne – Herrenberg?
  • Cyderbirn
  • Entenschnabel – Kreßbach?
  • Lederbirne (Große badische Mostbirn)
  • Marie Louise
  • Normännische rote Herbstbutterbirne (Roter normännischer Isambert)
  • Schellesbirn (Zehnschillingsbirn)
  • Schnabelbirne (Kleine Blanquette)
  • Weilerbirn

Wir sind für jeden Hinweis dankbar!

Bühne Hirschau – Erste Ergebnisse der Pflegemaßnahmen

Bei der heutigen Begehung konnten 15 blühende Exemplare des Helm-Knabenkrauts, einer Orchideenart, gefunden werden. Jetzt, nachdem die Blattrosetten wieder mehr Licht bekommen, kommen die Pflanzen wieder zur Blüte.

Die Quitten, welche wir aus dem Gebüsch “rausgesägt” haben, sind unten natürlich noch kahl – hier muß in den folgenden Jahren noch nachgearbeitet werden.

Der Handschuhbeutel

Heute haben wir erfolgreich die alljährliche Inventur des Vebtil-Handschuhbeutels vorgenommen: 17 Links, 2 Rechts (beide kaputt) – es besteht also Handlungsbedarf. :)

In der restlichen Zeit haben wir tatkräftig unser Grundstück auf der Bühne in Hirschau weiter entbuscht und gepflegt: Aus einer der zugewachsenen Terassen ist nun ein offener Quittenhain geworden.

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Es weihnachtet sehr!

Es weihnachtet beim Vebtil! Statt über stimmungsvoll beleuchtete Weihnachtsmärkte
und -gassen zu schlendern und den Konsum anzukurbeln, haben wir am letzten Wochenende lieber doch noch schnell den Stall auf Vordermann gebracht. Die lieben Tiere haben jetzt doppelt so viel Platz, die Wände wurden frisch gekalkt, Fenster geputzt, für die Ziegen gibt es eine feine Kletterplattform und – eine festliche neue Futterkrippe wurde errichtet :)

Wir wünschen allen Besuchern, Helfern und Unterstützern ein nachhaltiges und
schönes Weihnachtsfest!

 

30 Jahre VEbTiL

Übrigens: Der VEbTiL ist – seit dem 19. März 2011 – 30 Jahre alt!

Wir danken für die Geburtstagsgeschenke: Bagger im Holderfeld und Bogenschützen zwischen den Jungdohlen in der Platanenallee.