Streuobst

Auf vielen Grundstücken die unser Verein besitzt, befanden sich alte ungepflegte Obstbäume. Seit 1995 beschäftigen wir uns deshalb intensiv auch mit der Pflege von Obstwiesen. Mittlerweile haben wir über 130 hochstämmige Obstbäume neu gepflanzt und pflegen diese Bäume jetzt jährlich, das heißt wir schneiden die Jungbäume, hacken zweimal im Jahr Baumscheiben und wässern die Bäume bei Trockenheit.

Seit 2004 organisieren wir jährlich ein mehrtägiges Obstbaumschnitt-Seminar, das sich von den sonst meist üblichen Kursen – bei denen ein ”Fachmann” den Schnitt vor Publikum demonstriert –  vor allem dadurch unterscheidet, daß die Teilnehmer nach einer Einführung in die Theorie selbst mit Schere und Säge zwei Tage lang Bäume (Jung- und Altbäume) schneiden können.

Die Sanierung alter, über viele Jahrzehnte nicht gepflegter, Bäume (besonders von Mostbirnbäumen) ist sehr aufwändig und sollte nur durch Fachleute durchgeführt werden. Auf Grund des hohen Sanierungsaufwands muß in jedem Einzelfall geprüft werden, ob sich eine schnell mehrere hundert Euro teure Sanierung noch lohnt.

Da wir unsere Streuobstwiesen traditionell bewirtschaften, also ohne jeglichen Einsatz von Mineraldünger und Spritzmitteln, freuen wir uns alljährlich auf die Obsternte, die vor allem unserer Eigenversorgung dient. Wir ernten Obst von alten Sorten das uns tolle Geschmackserlebnisse bietet, die das industriell erzeugt Plantagenobst aus dem Supermarkt nicht liefern kann. So mancher Belag für frischen Apfel- oder Zwetschgenkuchen fällt da ab. Wir stellen Apfel- und Birnensaft oder Most aus unserem Obst her, kochen uns Apfel- oder Zwetschgenmus und leckere Quittenmarmelade. Auch dörren wir Apfelringe, Birnen und auch Zwetschgen. Unsere Walnüsse teilen wir in manchen Jahren mit den Eichhörnchen (vor allem dann, wenn wir zu spät mit dem Ernten dran sind).

Liste der Obstsorten auf unseren Grundstücken (soweit bislang identifiziert)