Kindereinsatz 20.Juni

Ich als jüngstes VEbTiL (Verein zur Erhaltung bedrohter Tierarten und ihrer Lebensräume) Mitglied (9 Jahre) möchte von dem Kindereinsatz im Juni 2026 berichten.
Als erstes sind wir Jungbäume gießen gegangen, dazu goss ich alles Wasser auf eine Stelle am Baumstamm, in der Baumscheibe.
Danach bin ich Kirschen ernten gegangen. Mit der langen Zwicke wurden Äste mit vielen Kirschen abgeschnitten.
Anschließend rechten alle das abgeschnittene Gras, das schon Heu geworden war, von der Wiese.
Ich entdeckte einen seltenen Schmetterling, der Kleine Waldportier, und zwei Raupen. Eine Raupe erkannte ich sofort, die Raupe die später ein Sechsfleck Widderchen wird.
Um 12 Uhr machten wir Mittagspause. Es gab Honigbrötchen und Kirschen, so viel wir essen wollten. Es blieben noch viele übrig.
Danach machten wir Schluss, weil es so heiß war.

Ringelnattern

Grashaufen bleiben bei uns oft auch mal über den Winter liegen und werden erst im späten Frühjahr abgefahren. Ende April hatten wir auf Grundstücken in Kayh und Breitenholz unter solchen Haufen insgesamt drei Ringelnattern gefunden. Die Nattern waren zwischen 60cm und 1m lang und das schönste Expemplar hat sich dankenswerterweise direkt neben unserm Vergleichsmeter ablichten lassen.
In Hirschau finden wir unter solchen alten Grasbergen fast immer Blindschleichen oder Eidechsen. Nicht jeder Haufen muss daher gleich verräumt werden, aber die Berge sollen auch nicht in den Himmel wachsen, sonst gibt es keine bunten Wiesen.

Einführungskurs Obstbaumschnitt 2026

Wir freuen uns, dass auch im nächsten Frühjahr (13.-15.02.2026) wieder der Einführungskurs der Obstbaumschnittschule in Tübingen stattfinden wird. Der Kurs vermittelt die wichtigsten theoretischen Grundlagen und Prinzipien für die Pflege und den Schnitt von hochstämmigen Obstbäumen. Die Techniken werden durch erfahrene Baumwarte vorgeführt und in betreuten Kleingruppen weiter vertieft. Dabei werden junge und alte Obstbäume auf dem Steinenberg in Tübingen und in Neckatenzlingen geschnitten. Werkzeug und Leitern werden gestellt und jeder scheidet auch wirklich selbst Bäume und lernt bewährte Methoden, die bei eigenen Projekten weiter geübt und ausgebaut werden können.

Informationen zur Anmeldung und weitere Kurse finden sie direkt bei der Obstbaumschnittschule, die auch für alle Fragen direkt kontaktiert werden kann.

Pflege der Wacholderheide am Wenzelstein

Wacholderheiden und Magerrasen sind durch zahlreiche Faktoren gefährdet, wobei einer der Hauptgründe für den Verlust der Wacholderheiden darin liegt, dass die Flächen aufgrund des Rückzuges der Schäferei langsam verschwinden, da diese nicht mehr durch die Tiere offen gehalten werden, was dazu führt, dass der Lebensraum verschwindet. Damit verschwindet allerdings auch einer der wichtigsten Lebensräume unsere seltenen heimischen Insekten, die eben auf diese Flächen angewiesen sind. Die Seite https://www.nachtfalter-bw.de/ursachen.html erläutert hier die Ursachen am Beispiel der Nachtfalter Baden Württembergs unter der Ursache „Verlust Offenland“.
Der VEbTiL e.V. steuert hier aktiv gegen. Nachdem es schon zahlreiche Pflegeeinsätze am Lochenstein gab, wurde diesen Herbst eine weitere Fläche am Lochenstein im Zollernalbkreis ausgemacht, die ebenfalls langsam am Verbuschen war.
Nach Rücksprache mit der Unteren Naturschutzbehörde wurde daher abgestimmt, die Wacholderheide am Wenzelstein wieder freizustellen.
Die Fläche ist als nach §30 BNatSchG geschütztes Biotop ausgewiesen. Aus dem Steckbrief geht bereits hervor, dass der Magerrasen durch die Sukzession bedroht war.
Am 18.10.2025 ging es daher mit Sägen und Freischneidern ausgestattet auf den Lochenstein. Dank der zahlreichen Mithilfe von Mitgliedern aus Tübingen und freiwilligen Helfern aus dem Zollernalbkreis wurde die Fläche in Windeseile frei gesägt und das angefallene Material zur Abholung zwischengelagert.
Von den Maßnahmen dürften die gemeldeten seltenen Arten wie die echte Kugelblume, der Berg-Gamander, die Küchenschelle, die Ästige Graslilie und das Kleine Mädesüß profitieren. Weiterhin sind auch Vorkommen des Weißbindigen Wiesenvögelchens und des Ehrenpreis-Scheckenfalters dort bekannt, die durch die Freistellung ein Stück Lebensraum zurückerhalten. Beim Pflegeeinsatz wurden unter den zahlreichen Gehölzen auch noch einzelne Exemplare des Frühlingsenzian gefunden, der schon ab dem kommenden Jahr von der Freistellung profitieren sollte. Es ist allerdings mit weiteren Arten der Roten Liste zu rechnen, die von der Maßnahme profitieren. Die folgende Homepage stellt den Lebensraum vor https://www.deutschlands-natur.de/lebensraeume/gruenland-und-heiden-unterhalb-der-baumgrenze/formationen-von-juniperus-communis-auf-kalkheiden-und-rasen/
Von der Maßnahme profitiert letztendlich auch der Schäfer, da die Fläche so beweidbar bleibt.
Der Dank für die erfolgreiche Umsetzung geht daher sowohl an die aktiven Mitglieder des VEbTiL e.V., als auch an die Untere Naturschutzbehörde für die Abstimmung und den Schäfer des Lochenstein für die weiterhin stattfindende Beweidung der Flächen.

Tag der Artenvielfalt 2025

Artenvielfalt am Spitzberg mitgestalten

Samstag 24.5.2025 Treffpunkt : 9Uhr – Im Reutle in Hirschau (Sattel)

Am besten man parkt in Hirschau und genießt die Weinberglandschaft beim Hochlaufen zur Projektfläche. Oder man kommt mit dem Rad. Oben gibt es keine Parkplätze !
Wir informieren vor Ort über über die Arbeiten, Ziele und Maßnahmen. Jeder ist eingeladen mitzumachen und bei der Wiesenpflege zu helfen.
Gutes Schuhwerk, Handschuhe und Sonnenschutz sind empfohlen.
Zur Mittagszeit reichen wir ein kleines Vesper. Für die Werkzeugplanung und unsere Vorbereitung bitten wir um kurze formlose Anmeldung an: frank@vebtil.org.
Die Veranstaltung ist auf 10 Personen limitiert.

Ein genauer Lageplan ist auf der Projektseite abrufbar :

Artenvielfalt am Spitzberg mitgestalten

Einladung zum Tag der Artenvielfalt

Ein Leben für den Naturschutz geht zu Ende.


Wir mussten Abschied nehmen von unserem Freund und Weggefährten

Martin Engelhardt

Mit Martin verlieren wir einen wertvollen Menschen, der sein Leben ganz der Liebe zur Natur gewidmet hat, wie nur wenige es tun.
Er erhob seine Stimme auch dort, wo Naturschutz nur als Bremse wahrgenommen wird und nicht als Grundlage des Lebens.

Dein unerschöpfliches Wissen, Deine Erfahrung, Deine weitsichtigen Impulse werden uns fehlen.
Wir werden unsere Projekte weiterführen. Dein unermüdlicher und entschiedener Einsatz bleibt Vorbild. Danke.

Obstbaumschnitt-Seminar 2025

Wir freuen uns, dass auch im nächsten Frühjahr (14.-16.02.2025) wieder der Einführungskurs der Obstbaumschnittschule in Tübingen stattfinden wird. Der Kurs legt wert auf eine fundierte Theorie und die Praxis wird in Kleingruppen vermittelt. Dabei werden junge und alte Obstbäume auf dem Steinenberg und in Waldhausen geschnitten. Werkzeug und Leitern werden gestellt und neben den Vorführungen durch die erfahrenen Ausbilder, scheidet auch wirklich jeder im Kurs selbst Bäume und lernt bewährte Methoden, die bei eigenen Projekten weiter geübt und ausgebaut werden können.

Informationen zur Anmeldung und weitere Kurse finden sie direkt bei der Obstbaumschnittschule, die auch für alle Fragen direkt kontaktiert werden kann.

Apfelsaftaktion Herbst 2024

Aus roten, gelben, braunen und grünen Äpfel, die wir in Tübingen und Hirschau gesammelt haben, werden auf wundersame Weise 110l goldener Süßmost und 355l Apfelsaft im Karton.

Apfel – Saft (zum Wechsel bitte Mauszeiger über das Bild bewegen)

Die zweite Aktion am 19.Oktober ergab nochmal 590L vorzüglichen Saft, der einen völlig anderen Charakter hat als die Pressung vom September. Es lohnt sich immer, die Äpfel und Birnen je nach Sorte richtig ausreifen zu lassen und nicht im Wahn Ende September alles vom Baum zu schüttlen. Auch jetzt hängen die Äpfel der Sorte Bittenfelder noch reichlich im Baum und werden erst Ende Oktober oder sogar erst im November verarbeitet. Wer Qualität will, muss sich an den Sorten orientieren und die Eigenschaften für die verschiedenen Verwertungsarten kennen.

Tag der Artenvielfalt

Sonntag 16.6.2024 Treffpunkt : 9Uhr – Friedhof in Hirschau

Seit Januar 2023 werden am Radweg zwischen Hirschau und Tübingen alte Weinberg-terrassen und eine Gipswand durch den Verein VEbTiL freigestellt. Ziel des Projektes ist die Wiederherstellung und Entwicklung wertvoller trockenwarmer, magerer Lebensräume, wie Magerrasen und Staudensäume mit lichten Altbaumstrukturen.

Einladung zum Tag der Artenvielfalt
Einladung zum Tag der Artenvielfalt

Wir treffen und um 9 Uhr am Parkplatz beim Friedhof in Hirschau und laufen dann ca. 1km zur Projektfläche und informieren vor Ort über die Arbeiten und Ziele. Das Informationsschild am Radweg wird vorgestellt. Der Rückweg führt über den Hohlweg hoch zu den Holzäckern und über einen weiteren Hohlweg zurück zum Parkplatz. https://vebtil.de/projekte/kleb/